Gluringen III



Endlich sollte wieder ein gemeinsamer Urlaub ins Schweizer Alpenland gestartet werden. Die Geschichtbücher der Zukunft schrieben den 15. Juli des Jahres 2000, also nur kurz vor der Jahrhunderkatastrophe. Nachdem lange Zeit nicht klar war, wer jetzt mitkommt und wer zu Hause bleiben muß, konnten wir uns alle dazu entscheiden, mindestens eine Woche im Urlaubsort Gluringen zu verbringen. Beni und Arndt würden danach die Heimfahrt antreten, während alle übrigen weiter nach Crans Montana fahren würden. Außerdem war dies die erste Fahrt, in der wir alle zusammen losziehen würden, es hätte also nix schief gehen können (wartet´s nur ab!).
Ein Tag vor Abfahrt begann der Urlaub schon, eingeleitet durch die traditionelle Zeremonie des Überall - hinfahren - und - dann - doch - nur - drei - Sachen - pro - Laden - einkaufen. Na ja, wir hatten ja Erfahrung und wußten, wo was eingekauft werden mußte und vor allem was - dachten wir zumindest. Der Einkaufstrupp mit Andre, Stefan und Hense hatte nämlich tatsächlich die Sticks vergessen, also fast 1/3 der für einen solchen besonderen Spezialurlaub benötigten Sachen. Toll, da mußten also noch mal Arndt, Ködl und Ändi losfahren, um unter anderem diese einzukaufen. So einfach war der Kauf der vielen Tüten Sticks aber nicht, denn die alten guten A&P Sticks waren unauffindbar aus den normalerweise gut gefüllten Regalen entschwunden. Dafür gab es jetzt neue Sticks, aber waren es die gleichen? Der Herr Abteilungsleiter versicherte uns zwar, daß nur die Packung geändert wurde, aber woher sollten wir wissen, ob er faires Spiel spielte. Wir entschieden uns, eine Tüte einer genauesten Überprüfung zu unterziehen. Sicher ist Sicher und so kauften wir erst einmal nur eine Tüte. Wir wären sogar noch zu Beni gefahren, wenn wir uns nicht 100% sicher gewesen wären, daß der Herr Abteilungsleiter die Wahrheit und nichts als die reine Wahrheit gesprochen hatte. Wir hatten also Glück, der Urlaub konnte doch noch starten...
In einem Sport Laden konnten wir dann noch an einer computerüberwachten Driving Ranch unsere Golfschlagqualität (insbesondere die Geschwindigkeit, hervorgerufen durch brutalsten Einsatz aller Kraft) testen, wobei Ändi durch seine Weite und Geschwindigkeit den dortigen Golflehrer in Verlegenheit brachte. 187 m mit 85 kmh mit einem 7er Eisen und das ohne Anlauf! Der Urlaub fing gut an...
In der Nacht dann ging es endlich los. Vollbepackt fuhr Einsatzwagen 1 (ein silberfarbener Corsa) mit Arndt am Lenkrad und Stefan am Funk, Einsatzwagen 2 (ein schon sehr erfahrener silberfarbener Spacewagon) mit Andre am Lenker, Hense am Funk und Beni als Spaßmacher und zuletzt noch Einsatzwagen 3 (ein dunkel blauer Sunny) mit Ködl am Steuer und Ändi als Funkwart, los, wobei die Konstellation im dritten Wagen noch schwerwiegende Folgen für die anderen und eine vollkommene gelungene/desolat verkackeierte Ankunft haben sollte...(wie immer dazu später).
Die Fahrt war natürlich wie immer sehr spaßig, nicht nur durch zahlreiche lustige CB - Funk Aktionen, oder durch die bei einer Rast in einem stinkenden Toilettenhäuschen gelesenen Klosprüche, die immer von dem gleichen Thema handelten - ratet mal!

Spaß auf dem Rastplatz

Höhepunkt der ganzen Hinfahrt war jedoch der Affe im Automaten. Wir haben zwar oft versucht ihn daraus zu holen, ihn in einer Art dramatischen Rettungsaktionen dem Tod von der Schippe zu holen (wer will schon von dreißig kleinen Plüschhasen mit spitzen großen Ohren langsam aufgenagt werden??!!) doch immer hatten wir Pech, es fehlten nur Millimeter...
Ja und dann waren wir auch endlich in der Schweiz, durch ein paar Tunnel, vorbei an Seen und über schmale Straßen, sich schlängelt durch ewig grüne Natur, näherten wir uns unserem Urlaubsziel - Gluringen (Oder eher Münster, denn unser altes Haus in Gluringen konnten wir nicht bekommen,...aber ist das nicht egal? Es gibt doch heutzutage ganz andere Probleme...zum Beispiel die rasant ansteigende Hamstervermehrung, welche sich auch noch immer mehr auf den Umgang mit Sprengstoff spezialisieren...). Reden wir also einfach weiterhin von Gluringen. Ehemals noch Crans - Montana - Substitut geheißen wurde das Dorf ja auch beim richtigen Namen genannt; und das trotz Verelfisierung!
Nur noch der große St. Bernhard, über den schon der große Hannibal mit seinen Elefanten zog, lag zwischen uns und dem Tal der ewig - bimmelnden - Alarmkuh. "Juhu, drück mal was auf die Tube, Ködl!"
Unsere geographisch gewandten und organisatorisch fitten Reiseführer Stefan, Andre und Arndt entschlossen sich dann, den Grimselpaß zur Überquerung zu nehmen, während Ködl, der sich in diesem Gebiet ebenfalls bestens auskennt, Bedenken äußerte, wobei diese zahlreichen (gespielten !!!) Bedenken von Einsatzwagen 3 (Ködl und Ändi, wir erinnern uns) noch keinen richtigen Glauben fanden. Doch immer wieder rief Ködl zur Umkehr auf, zur Benutzung eines anderen Passes, denn es fing schon kräftig an zu schneien und schon im heimischen Gladbach wußten wir von dem Schnee auf den Pässen. Bei einer Pinkelpause, bei der die anderen Wagen weiterfuhren, gab Wagen 3 dann an, umzukehren, und obwohl wir beide (Ködl und Ändi) nicht glauben konnten, daß die anderen den Köder geschluckt, glaubten sie uns.

Vorfreude

(Wir hatten auch wirklich eine lange Pause und die anderen warteten die 10 min. vergebens). Nur 4 Minuten (!!!) später mußte Ändi schon wieder raus, er hätte vielleicht keine 2 Liter Eistee in so kurzer Zeit süppeln sollen! Na ja, das war Wagen 3 egal, im Gegenteil, man nutzte die Zeit, um noch ein paar schöne Photos zu schießen. Die anderen waren natürlich weit vor uns und in vollkommen stillen Funkverkehr folgten wir ihnen. Mit der Zeit rechneten wir auch deren Vorsprung aus, anhand von Wegbeschreibungen, die wir über den Funkverkehr zwischen Wagen 1 und Wagen 2 bekamen.
Auf Grund des zu hohen Eisteekonsums von Ändi kam es dann auch zu Pinkelpause 3 und 4, wobei letztere sogar in heftigem Schneetreiben stattfand. Die anderen bauten natürlich ihren Vorsprung aus, wobei es auch im eigentlichen Sinne kein Vorsprung war, da wir ihnen ja hinterher schlichen, mit einem riesigen Schneebrocken auf dem Dach, damit sie uns von oben nicht sehen konnten (!!??). Während wir also vorsichtig den Berg hinauf schlichen und den "gegnerischen" Funkverkehr abhörten, redeten die anderen schon vom ersten großen Abenteuer, daß Wagen 3 wohl verpasst hätte, wenn die wüßten, "hihi, Achtung!, Vorsicht!, da oben stehen sie glaub ich..."
Nach einer etwas längeren Zeit, kamen die anderen dann im Zielort Münster (Nachbardorf) an. Wagen 3 besprach währenddessen das weitere Vorgehen (wartet´s nur ab!) und es kam zur letzten Pinkelpause. Erst jetzt bekam die gute Laune von Wagen 1 und 2 ihre ersten Brüche, denn sie bemerkten, daß sie gar nicht wußten, wohin sie mußten. Nur Ködl (Wagen 3) kannte doch den Namen des Hauses. Auch ein Telefonanruf im Ködlschen Heim brachte nichts Neues, da die Eltern nicht zu Hause waren (Händereiben und großes Lachen in W3, Glück gehabt!) Aber noch durften sich Ködl und Ändi nicht zu früh freuen, denn auch sie wußten nur, daß das Haus........"ist das Mikro auch aus?..... OK"...."Talblick" hieß, die genaue Lage wußten man auch in Wagen 3 nicht.
Dann setzen Ködl und Ändi alles auf eine Karte und fuhren durch den kleinen Ort (in der es nur eine Straße gab!!). ..."Da vorne, da stehen die anderen, schnell vorbei Ködl!". Doch das klappte nicht so einfach, Andre und Hense hatten aufgepaßt und verpetzten uns sofort über Kanal 11. Doch wir waren zu schnell und schon hinter der nächsten Kurve, bevor die anderen uns gesehen hatten. Ungläubiges Nachfragen von Wagen 1 ließ wichtige Zeit für André, Hense, Beni, Arndt und Stefan verstreichen. Wir unterdessen hatten Glück und bekamen die Ampel noch bei Gelb. Der Plan sich unbemerkt durchzumogeln war also gescheitert, schnell mußte ein neuer her. Die anderen nahmen unterdessen die Verfolgung auf, die Stimmen der anderen überschlugen sich auf Kanal 11. Wir unterdessen hielten noch immer Funkstille. Seit unserem "Wendemanöver" hatten wir noch immer kein Wort in das Mikro gesprochen. Kurz vor Ende des Dorfs Münster kam Ändi der rettende Einfall: "schnell hier rechts rein, durch die kleine, schmale Gasse und hinter das Haus da, ja schnell!" Wir standen gerade wieder mit der Frontscheibe zur Straße, halb versteckt hinter dem Fachwerkhaus, als die anderen 20 Meter vor uns die Straße entlang fuhren. An der Ampel hatten sie erneut wichtige Zeit lassen müssen, sie hatten uns verloren und "verfolgten" uns in Richtung Gluringen. Wir unterdessen schlichen uns aus unserem Versteck und fuhren die Straße wieder hoch. Verzweifelt suchten und fragten wir nach Haus Talblick. Es wurde immer spannender, da wir keine wirklich nützliche Information bekamen (scheiß Touristen!) und die andern aus Gluringen zurückkehrten und schon am Münster Ortseingang waren. Sie waren sehr aufgebracht und reden schon wirres Zeug wie: "laßt uns nach Crans Montana fahren" und so. Als Ändi schon glaubte, der Clou würde nicht mehr gelingen, nahm Ködl im letzten Moment einen Feldweg, den richtigen Feldweg! Wir waren als erster am Haus! Raketen stiegen, die Sektkorken knallten und der Präsident der Vereinigten Amerikanischen Emirate gab uns den silbernen Topitzfolienstern, als höchste Auszeichnung für zivile Heldentaten. Der Clou war gelungen, Ködl und Ändi lachten sich im Auto kaputt. Dann unsere erste Funknachricht seit Stunden. "Wagen 3 hat Zielort erreicht und wartet auf weitere Befehle". "Ihr Säcke!", "ihr Schweine!", "wo seid ihr?, kommt sofort raus!" Die anderen waren stink sauer, bis auf Hense. Höflich gaben wir den anderen die Wegbeschreibung und winkten sie auch noch mit einem breiten Grinsen ein. Großes Entsetzen und noch größere Empörung schlug uns entgegen. Die Wörter "Jahrhundertverarschung" und "Ihr - gemeinen - Blödiane - ihr" fielen. Bis auf Hense waren alle ziemlich sauer auf Ködl und Ändi, doch ihnen konnte man die gute Laune nicht nehmen, denn die anderen konnten ja nicht einmal begründen, warum sie so sauer waren. Stellen wir uns einfach mal vor, Ködl und Ändi wären wirklich einen anderen Paß gefahren...nicht vorzustellen, wie lange die anderen hätten warten müssen...

Der Talblick

Na ja, wir guckten uns dann erst einmal die Wohnung an und da kam es zur zweiten Krise an diesem Tag. Nachdem die Vermieterin uns allein gelassen hatte, regten wir uns erst einmal über die Bude auf. Zu klein, zu ungemütlich und vor allem Kaminlos, ist doch alles scheiße!

Zu klein!

Außerdem sah der Toaster aus wie Sau und immerhin bestanden 1/3 unserer Lebensmittelvorräte aus Toastbrot. Einige waren dann für eine Weiterreise nach Crans Montana und nach einer 15 minütigen Debatte kam es zur Entscheidungswahl, ohne zweitem Wahlgang und vollkommen ungeheim. 3 waren für dableiben, 2 dagegen und 2en war es egal (wobei einer davon eingeschlafen war). Beim Ausladen lernten wir dann erst einmal unsere netten Nachbarn kennen: "sind bald die Wagen wech, unerhört hier alle Parkplätze zu belegen. Da hinten is nen öffentlicher Parkplatz, da können se parken!" Das alles natürlich in diesen schweizer Urmenschlauten. Auch mehrere Erklärungsversuche, wir würden ja nur kurz Ausladen, brachten nichts: "Wech hier!" Als dann jemand von uns vom für den Nachbarn nicht einsehbaren Balkon herunter rief "ach laß den Opa ruich labern" ist der Alte ausgeflippt, aber wir waren ja in der Überzahl...
Als dann alles in den Zimmern verstaut war, ging es ab zum Fußballplatz. Alle (bis auf Arndt und Hense, die aber beide auch nicht mitkamen) hatten sich extra neue Fußballschuhe gekauft. Beim Fußball mußten wir dann zum ersten Mal feststellen, daß hier nicht mehr alles so war, wie früher einmal. So mußten wir auf unseren alten Fußballplatz verzichten und dafür auf einen Platz am Campinglager, ja, an DEM Campinglager, ausweichen; was aber nicht weiter schlimm sein sollte (Später, später liebe Kinder...). Der Rasen war spitze und die Tore ebenfalls und mit den neuen Schuhen

Ködls Schuhe

ging dann alles auch viel besser. Die Flanken kamen an, der Ball zitterte oft im Winkel und der Torwart mußte das ein und andere mal aufpassen, daß er gerade noch die Hände vors Gesicht bekam, so hart waren die Schüsse!

Der neue Fußballplatz

Nach einigen anstrengenden Stunden kehrte die erschöpfte Truppe wieder nach Hause zurück, um dort unter eiskalten Duschen zu erfrieren. Gott sei Dank tat es der Backofen, so daß wir wenigstens unsere Hände auftauen konnten.
Am Abend dann schoß die schlechte Laune den Hattrick, die wenigsten hatten so richtig Lust auf DSA und eine allgemein schlechte Laune breitete sich aus - es kam zu einem Kampf zwischen Ändi und Ködl.

Aaaaaaaaarrrrrghhh!!

Nimm das!

Hehehe...

Höchste Schuld hatte sicherlich das Haus (oder immer noch der Frust über die mißlungene Rettungsaktionen an diesem Rastplatz?). Eine Partie Trivial Pursuit und einige klärende Gespräche brachten die Stimmung jedoch zumindest wieder in den positiven Bereich und so endete dann auch der erste Tag...ach ja, beim Trivial Pursuit gewann übrigens das Team mit Ködl, Ändi und Arndt (geballtes Wissen im Bereich Sport, Geographie, Geschichte und Wissenschaft). Hense fing an zu weinen, Beni fand das Haus noch immer scheiße und Stefan ärgerte sich zu Tode (ja, ja, immer diese Sprüche...). Ködl und Ändi waren damit wohl die Gewinner des Tages...
Am nächsten Tag war dann wieder alles in Ordnung. Hense und Stefan gingen sogar früh morgens wandern, was vor allem im Zimmer von Beni und Ändi (indem auch Hense schlief, wartet nur ab, da sollte noch einiges geschehen...) auf helle Belustigung stieß. Vollbepackt mit guter Laune, viel Wanderlust und noch mehr Phantasie: "Ja ja, ihr wart da oben in den Schneefeldern, klar!", ging es ab in die Berge.
Als die beiden dann etwa gegen 15 Uhr zurückkamen, wachten auch Ködl und Arndt auf, Andre hatte frische Ballons geholt und man konnte sich ans erste große gemeinsame Frühstück setzen. Nach diesem ausgiebigen Mahl fingen wir dann mit DSA an, wobei das Aufnahmegerät von Ändi zum erstenmal zum Einsatz kam. Wir setzten dieses ein, damit wir auch ja keine lustige Sache vergaßen, nach einiger Zeit zeigte sich aber noch ein weiterer Verwendungszweck: Falls der werte Meister wieder einmal etwas vergessen hatte (er ist sehr, sehr vergeßlich und zudem waren wir ja 6 Spieler!) konnten wir einfach schnell zurückspulen und ihm grinsend den Beweis liefern. Später dann war sich die Mehrzahl außerdem darüber einig, die vorgeschlagene Bläh- und Furzordnung einzuführen. Da ein geordneter Ablauf des DSA Geschehens auf Grund vehementer und penetrante Geruchsstörungen nicht mehr möglich war, mußte schnell gehandelt werden. Was zu erst nur ein Spaß von Ändi war, nahmen vor allem Andre und Ködl ernst und so kam es dann zur Abstimmung: Mit 4:2 mit einer Enthaltung (Ändi) wurde die Regel angenommen. Hense und Beni waren ein wenig enttäuscht.
Wer im Wohnzimmer unbedingt Luft ablassen mußte, war verpflichtet 2 DM in den Pott einzuzahlen. Nächstgelegener Anlaufpunkt für solcherlei Unternehmungen war der Balkon, auf dem man aber dann auch mindestens 1 Minute bleiben mußte. Wer versuchte die Regel durch billige Auslegung zu überlisten, mußte dennoch zahlen. In geordneten Verhältnissen ging es dann wieder weiter mit DSA und Hense legte sich an die Balkontür. Als erster mußte jedoch Arndt auf den Balkon, der dann auch prompt das Synonym "Temperatur gucken" erfand. Was sollen denn die Nachbarn denken, wenn Hense grölt "muss ma blähän!"
Am nächsten Tag ergriff uns dann alle das Wanderfieber, das Wetter war ja jetzt auch endlich richtig gut. Mit Decken, DSA Material und jede Menge Proviant ging los. Auf der schönen Wanderstrecke lernten wir nicht nur Hense als Berggott kennen, sondern sahen auch einen der extrem seltenen Ents: "Ja wenn das kein Ent ist will ich Toni heißen!" Tatsächlich konnte man ihn erst beim zweiten Betrachten als eines der alten Wesen identifizieren.

Berggott

Ent

Das Suchen nach einem geeigneten Rastplatz blieb allerdings ergebnislos und so beschlossenen wir umzukehren, um im trauten Heim unsere Abenteurer weiterziehen zu lassen. Nur Hense wollte sich mit diesem von ihm genannten "spazierengehen" nicht zufriedengeben und wanderte weiter. Alle hofften, daß es bald regnen würde. Beni lief dann den ganzen abschüssigen Weg herunter bis nach Hause: "Hey das macht Spaß und ist nicht so anstrengend..." und da war er auch schon um die nächste Biegung geflitzt. Während Beni also in Windeseile verschwand, fingen Stefan und Ködl sich an zu prügeln, nur so zum Kräftemessen. Ändi witterte natürlich sofort eine günstige Gelegenheit für nette Urlaubsphotos fürs Familienalbum und packte die Kamera aus.

Never surrender - never give up!

Währenddessen gingen Arndt und André weiter den Weg hinunter. Nur wenige Minuten später kam es dann zu diesem "Hundsgemeinen" Überfall. Ändi hatte gerade die Kamera wieder verstaut und band sich die Schuhe. Er ahnte nichts, als Ködl und Stefan ihn von hinten überfielen und auf ihn einprügelten. Trotz Hilferufe kamen André und Arndt Ändi nicht zu Hilfe und ließen ihn da oben allein gegen zwei kämpfen, toll! Die Rache ließ aber nicht lange auf sich warten. Während Ändi und Ködl sich nach einem erbitterten Zweikampf schnell auf ein Unentschieden einigten, bekam Stefan am Fuß des Berges eine kräftige Tracht Prügel und fiel dabei auch noch in ein Ameisennest. Eine gerechte Strafe, die Götter hatten wieder gesiegt und der Meister war geschlagen!

Bitte.. tu mir nix!



Bitchfight

Am Abend dann setzten wir das noch nicht einmal begonnene Abenteuer fort, wobei Ködl und Ändi nach einiger Zeit aussetzten, da ihnen die richtige Lust fehlte und man mit 7 Mann eh nicht so gut spielen kann. Während Ködl und Ändi gemütlich Bücher lasen, spielten die anderen weiter und kamen auch prompt in höchste Todesgefahr, weil Aaron als höchst magiefähiger und Tarik als der alles und allen mißtrauende einfach fehlten, ein leichtes Spiel für unseren Meister.
Am nächsten Morgen dann entschlossen wir uns, auf den Nuvenen Paß zu fahren. Während Stefan, Beni, Hense, Arndt und Andre schon einmal vorfuhren, um das Abenteuer weiter zu spielen, räumten Ändi und Ködl noch ein wenig auf und kamen nach. Der Feuerüberfall mit Knallfröschen auf das Lager der DSA Spielenden wurde jedoch verhindert, da Hense die Gefahr witterte und alles schnell verpetzte (außerdem schlichen Ändi und Ködl sich nicht an). Während die anderen DSA spielten, guckten sich Ändi und Ködl das vertraute Gebiet einmal näher an. Der See, über den einst die todesmutigen Sprünge gesprungen worden waren, hatte jede Menge Wasser verloren, so daß die ehemaligen Todeszonen frei vom Todeswasser waren. Ändi und Ködl wandten sich anderen Dingen zu. Sie lösten große lawinenartige Steinschläge aus, die ganze Dörfer unter sich begraben hätten und bauten danach eine riesige Eis und Schneekugel aus...öh...Schnee und Eis halt.

Ändi beim Lawinenbau

Diese rollten wir den riesigen Abhang hinunter, wo sie immer weiter wuchs.

Ändi beim Kegeln

Auch die Steine konnten die Kugel nicht mehr aufhalten und sie verschwand mit einer ungeheuren Geschwindigkeit aus unserem Blickfeld. Nur die Schneewolke verriet, daß sie hinunter ins Tal rollte. Als dann endlich die anderen das Abenteuer fertig hatten und sich der tollkühnen Schar von Ködl und Ändi anschlossen, wurde eine riesige Rutschpartie auf der abfälligen Schneefläche veranstaltet. Egal ob auf den Schuhen, mit der Isomatte, auf dem Hosenboden, oder dem Bauch, in immer neuen Variationen schossen wir den Abhang hinunter, an den todesmutigen Photographen aus unserer Schar vorbei, auf ihn zu oder sogar über ihn drüber. Dabei stellte sich erneut wieder heraus, daß Hense doch nur Fahrrad fahren und wandern kann. Als lebendige Schneekugel würde er schnell verhungern. Anders da ganz Arndt. In übertodesmutigen und rücksichtslosen Aktionen schleuderte er sich den Berg hinunter, während Beni, Ködl und Ändi ganze Rennen veranstalteten. Andre schoß die für die Homepage nötigen Photos und Stefan..., ja wo war eigentlich Stefan? Bestimmt versteckte er noch sein Abenteuer oder dachte gerade über Atombomben oder sonstigen Unfug nach...
Die Laune war schon fast über den Höhepunkt hinüber, als Ködl feststellte, daß er seinen Schlüssel beim Rutschen verloren hatte. Ach du meine Güte, dieser Schussel, der kann überall sein. Den würden wir bestimmt nie mehr finden. Bevor die Suche aber gestartet werden sollte, rutschten Ködl und Ändi noch eben den Hang hinunter, wir wollten ja wenigstens EINEN Doppelrutsch haben! Während alle anderen dann schon im Schnee wühlten, guckte Ködl sich mal kurz nach links, dann nach rechts um und schon hatte er ihn wieder. "Och, da liegt er ja!" Dieser verdammte Glückspilz...

Wird schon nix passieren

Auf dem Rückweg dann bekam Ködl seine gerechte Strafe. Bei Ködls Wagen wurden die Bremsen von ein aufs andere Mal, also fast schlagartig, schlecht und das mitten auf dem ins Tal führenden Paß. Da mußte natürlich erst einmal angehalten werden.

Laß da man den Techniker dran

Andre hielt dann hinter Ködl und hatte ein wirkliches Sauglück, daß er nicht über den riesengroßen rostigen Schweizer Kampfnagel gefahren war, der sich schon dem kommenden Reifen entgegengestellt hatte, natürlich in böser Absicht.

Nagel in  Angriffsstellung

Nach einer 20 minütigen Pause hatten wir den Nagel aber endlich vertrieben und auch Ködls Bremsen hatten sich erholt und die Fahrt konnte weitergehen.

Andrè schlendert rum und kontolliert vorbeifahrende Autos

Am Abend dann fuhren Beni, Ködl, Stefan und Ändi zum Fußballplatz am Campinglager und trafen dort auf dem Rasen 30 kleine wimmelnde Goblins vom nahen Ferienlager an. Zwei von ihnen kannten wir bereits, da wir ihnen zuvor einen unserer zwei Fußbälle geschenkt hatten und Ratz Fatz vermittelten wir über sie ein Spiel. Wir gegen alle, die auf den Fußballplatz kamen. Zwei kamen aber noch zu uns (und zufälligerweise waren das auch die besten Kleinen, die auf dem Platz umherliefen) Ganze zwei Stunden, bis die Dunkelheit hereinbrach, spielten wir gegen die Schar. Mal waren es nur 20 oder 25, dann plötzlich wieder 33. Natürlich gewannen wir.
Der Abend dann wurde zum Laberabend.

Im Wohnzimmer

Unsere Marienschulenschüler meinten mal wieder, in einer besseren Schule gehaust zu haben und bekamen kräftig Gegenpower von Ändi, dem alten Humanist vom viel besseren Huma. Geschichten aus früheren Zeiten, besonders der Grundschule ("Was André, deine Klassenlehrerin war Frau W.? Also vor Frau W. sind wir immer alle weggelaufen) heiterten die Stimmung jedoch wieder auf. Die Grundschule war deshalb für uns so interessant, weil Ködl auf der "gegnerischen" Schule von Ändi und Andre war und sich die beiden Schulen einen Schulhof teilen mußten. Ach ja, die alte gute Zeit...seufz. In sehr später Nacht gingen dann alle ins Bett und nur das Zimmer von Beni, Hense und Ändi blieb noch aktiv. Leicht angetrunken nahmen wir mit Hilfe des Aufnahmegeräts alle möglichen Arten der Rülps - und Blähgeräusche auf.

Beni bläht und lacht sich darüber tot

Ein Abspulen war so lustig, daß Arndt und Ködl im ersten Stock (wir anderen waren im 3 Stock!) wieder aus dem Bett geworfen wurde, weil das Lachen so laut war.
Am nächsten Tag war Milano angesagt, Beni und Ändi blieben aber zu Hause und machten sich einen ruhigen Tag. Der Tag der Anderen dagegen war voller Action! Dazu solltet ihr euch unbedingt Wir waren weit draußen durchlesen (u.a. nächtlicher Überfall auf die schweizer Flotte)!

Am nächsten Tag fingen wir schon früh mit einem DSA Marathon an, nachmittags war jedoch wieder Fußball angesagt. Wir wollten bei dem schönen Wetter ja nicht die ganze Zeit in der Bude sitzen! Diesmal kamen sogar alle mit, aber damit noch nicht genug, Hense löste mit Beni den Pakt ein. Weil Beni mit wandern war, spielte der berühmt - berüchtigte Treterhense mit Fußball. Schnell waren wir uns über die Mannschaften einig, Hense würde mit Ändi und Ködl zusammen spielen (puuh, Glück gehabt!!!!), während Stefan, Andre und Beni das andere Team bilden würden. Arndt war für den Photoapparat zuständig. Hense machte seinem oben genannten Spitznamen alle Ehre. Erste Aktion im Spiel: Beni läuft über dessen rechten Flügel in Richtung des gegnerischen Tores , aber da steht auch Hense, als Linker Verteidiger. Hense grölt los, setzt ein Bein vors andere, wird immer schneller und läuft direkt auf Beni zu. Während Beni an Hense vorbeilaufen will, tritt Hense voll durch, trifft Benis Bein und beide fliegen hin, der Ball trudelt von Hense unberührt weiter. Beni und Hense liegen schmerzend am Boden und alles lacht sich kaputt.

Hense zum Ersten

Zweite Aktion: Stefan hat den Ball, fährt einen weiteren Angriff und ist in frontaler Position zum Tor, allerdings noch 15 Meter entfernt und Ändi und Ködl decken den Torraum. Da kommt von Links außen ein Schrei. Der mittlerweile hochgradig gefürchtete Hense setzt sich in Bewegung und stürmt auf Stefan zu. Stefan zieht den Ball zurück und will ihn (und sich) in Sicherheit bringen, indem er nach außen zu Beni flankt, doch Ködl hat aufgepaßt und nimmt Beni in Deckung. Stefan verliert entscheidende Zeit, muß sich drehen und kann den Ball gerade noch zum frei stehenden André auf der anderen Seite flanken. Stefan hat Glück gehabt und wird von Hense NUR umgerempelt. Vor lauter Lachen verwackelten Arndt die Bilder.

Hense zum Zweiten

Das ist keine Einzelaktion, immer wenn Hense in einen Zweikampf ging, lag mindestens einer am Boden und beide hatten Schmerzen. So schlecht war Hense aber gar nicht. Er hat auch ein oder zwei Tore geschossen! Dennoch konnte das natürlich nicht lange gut gehen, Hense mußte mit einer Platzwunde am Knie aufgeben, hatte jedoch auch einige Blessuren und blaue Flecken beim Gegner verteilt.

SEHR BÖHSE Platzwunde!!!

Ködl und Ändi mußten allein weiter spielen und gewannen das Spiel durch kämpferischen Einsatz.
Eigentlich wollten wir noch ein zweites Spiel machen, doch André war die Lust vergangen und so kam es dann zu diesem wunderschönen Elfmeterschießen um einen Döner, bei dem einmal Ändi und einmal Stefan gewann.

Der Ball ist kein Problem für den Torwart!

Jaja, die alte Handballtorwarttechnik

Ändi mit ganz anderem Torwartstil - aber sehr erfolgreich!

Der geht oben in den Winkel!

Abends ließen wir dann wieder unsere Helden Taten vollbringen , daß war ein ganz schön anstrengender Tag, schnell schliefen wir dann auch ein. Die einen relativ schnell, die anderen brauchten wegen einiger Schmerzen etwas länger...

So sieht ein schlafender Elf aus!


Der vorletzte Tag brach an und alle wußten, daß Andrè am nächsten Tag Geburtstag hatte. Natürlich hatten wir uns schon um ein Geschenk gekümmert. Beni hatte tags zuvor in einer Bäckerei eine Tortenliste gesehen und Ratz Fatz entschieden wir uns, die "Robin Hood" Torte in Auftrag zu geben. Am frühen Nachmittag gingen wir dann wandern und suchten uns einen gemütlichen Ort zum DSA spielen.

Im früh taut zu Berge, wir ziehn fallera!

Tatsächlich hatten wir auch ein riesen Glück. Das Wetter war spitzenmäßig, es waren kaum Wolken am Himmel zu sehen und es war so warm, daß wir zum Fluß hinunter wanderten, um am Wasser eine schöne Stelle zu finden.

Die Rhone

Und das gelang uns auch. Hier an diesem gemütlichen Fleck ließen wir uns nieder. Aber als wir gerade mit dem Abenteuer beginnen wollten, wurde Ändi von einer Vogelbombe mitten aufs Bein getroffen. Ändi lauschte also gerade, gemütlich auf seiner Decke liegend, den Worten von Stefan, als ein wirklich dreister und gemeiner Vogel ihm mitten aufs Bein schiß. Die anderen fanden das natürlich sehr lustig, Ändi war es aber egal...


Gemütliche Stelle am Fluß

Na ja, nachdem Ändi sich diesen Mist, der keinen nennenswerten Schaden angerichtet hatte, vom Bein gespült hatte (wir waren ja Gott sei Dank an einem Fluß) konnte das Abenteuer weitergehen. Wir standen nämlich gerade in einem wirklich aussichtslosen Kampf gegen 2 Gletscherwürmer (die schon das neue Kampftraining - sprich die neuen Werte - mitgemacht hatten) und verstanden nicht, was der Meister damit bezwecken wollte. Das schlimmste sollte aber nur wenige Minuten später geschehen, der Meister brachte unseren treuen Freund Xoldarim um. Ja, das will ich hier noch einmal in aller Klarheit niederschreiben: Xoldarim starb, weil Stefan sein "Abenteuer" nicht richtig gebacken bekommen hatte! Danach war die Laune natürlich erst mal im Sack, und das, obwohl wir anderen eigentlich noch recht zufrieden sein konnten, denn es war zum Teil größtes Glück, daß nicht noch mehr gestorben sind. Mit tief hängenden Köpfen gingen wir dann zurück nach Hause, Beni hinterher, der schon vor einer halben Stunde vorgegangen war.
Im Haus angekommen bereiteten wir dann das riesige Geburtstagsfressen vor, Beni war auch gar nicht so wütend, wie einige sich das gedacht hatten. Es gab viele Nudeln mit roter Soße und noch mehr Wurstgulasch und danach, um 24 Uhr sollte es ja noch Andre´s Geburtstagsgeschenk geben. Wir hatten zwar genügend zu Essen, dennoch gab es bei jeder neuen "Essensverteilung" ein heftiges Gerangel und Gedränge, jeder wollte zu erst sein Essen haben und sich noch einen der wenigen guten Essensplätze aussuchen können. Eingeleitet wurde diese spaßige Zeremonie immer durch Andre´s oder Hense´s Worte: "So, das Essen ist fertig", wobei wir auch schon mal 20 Minuten vorher da standen! Bis 23 Uhr waren wir alle super fett vollgefressen und hatten schon das ein oder andre leckre Bierchen getrunken. Da es auch noch ein bißchen Zeit bis zu Andre´s Geburtstag war, starteten wir ein Schick-Schnack-Schnuck Turnier. Ködl war schon ziemlich sauer, als Ändi ihn das ein oder andre Mal austrickste, aber mit Emotionen macht das sowieso viel mehr Spaß!. Wir haben uns da auch richtig reingehängt und die Faust mit voller Wucht in Richtung Gegner geschleudert. Manchmal, bei ganz besonderen Entscheidungen, haben wir sogar zweihändig geschnickschnackt!

Engarde!

Ändi gewann also gegen Ködl, während Ködl gegen Beni gewann. Beim entscheidenden Spiel Beni gegen Ändi, lag Beni lange Zeit vorn, konnte seinen Vorsprung aber nicht nutzen und verlor ebenfalls gegen Ändi, der damit der BESTE SchickSchnackspieler in diesem ganzen vermaledeiten Lager war! Danach wurden die harten Systeme ausgepackt und Stefan und Ködl klöppten sich 1 Stunde (!!!)lang die Hände kaputt. Und dann war es endlich so weit. Die Kirchturmuhr schlug 24 und sofort rannten alle zu André hin und stopften ihn unter das Sofa. Nein, natürlich nicht, wir gratulierten ihm und sangen ein Geburtstagsständchen (was noch Folgen haben sollte!). Feierlich brachte Stefan dann die Torte hinein, welche er zuvor (um 23 Uhr) beim Bäcker abgeholt hatte. Normalerweise hat ein Bäcker nicht mehr um 23 Uhr auf, aber Stefan hat das irgendwie doch hingekriegt. Allerdings war es keine Robin Hood, sondern eine Peter Pan Torte, aber das war ja jetzt egal.

Och.... nur eine Peter Pan Torte...

Nachdem André die Torte angeschnitten hatte, nahmen alle sich gierig ein Stück der Schwarzwälder Kirsch Torte und stopften es in sich hinein. Nach dem ersten Stück war allen schlecht und übel und dann flog auch irgendwie ein Tortenstück auf Ködl´s Hut und nur knapp konnte André an seinem Geburtstag eine Tortenschlacht verhindern. Stefan hatte schon ein Stück in der Hand und wollte es Ändi ins Gesicht reiben, aber da war noch Beni, der sich mit einem dicken Stück auf Stefan warf, und laut "Rache für Xoldarim!" rief. Ködl war auf dem Weg zur Torte, Hense kicherte nur doof und Arndt lief schon zum Photoapparat, um auch diese Szenen festzuhalten (er machte von allen die besten Photos!), aber André konnte doch noch einschreiten, bevor es zu spät war. Wir erzählten dann noch ein bißchen, Hense und Beni machten sich noch mal die Nudeln warm und um 2:30 gingen alle ins Bett, bis auf Hense, Stefan, Ködl und Ändi. Wir wollten noch zum Campinglager aufbrechen, um den Tag perfekt zu machen! Nach einer Stunde Fußmarsch durch die leeren Straßen, die fürchterlich nach Gülle rochen (wir konnten Hense aber nicht verklagen, weil wir ja nicht im Wohnzimmer waren!), kamen wir am Campinglager an. Da waren wir nun. In einem 30 minütigen Dauerlauf waren wir dann auch endlich wieder zu Hause! Tja, es war einfach zu billig. Niemand hatte so richtige Lust und wir kamen nur mit, weil die anderen mitgekommen waren, ein toller Ausflug, aber es kann ja nicht immer alles so gut laufen wie sonst! Die besten Ideen kommen halt spontan und nicht so billig geplant.
Am nächsten Morgen dann standen wir früh auf, weil wir das Haus um 12 Uhr geräumt haben mußten. Diejenigen, die ihre Taschen zuvor noch nicht gepackt hatten, taten dies jetzt, während die anderen noch ein wenig schlummerten. Danach räumten wir das Haus auf, saugten überall noch mal durch und packten die Wagen voll, die übliche Prozedur halt! Dabei wurden wir auch von den übrigen Bewohnern des Hauses belästigt, aber diese Pappnasen hatten nicht wirklich was zu sagen und als sie meinten mit meckern anfangen zu müssen, gingen wir einfach weiter die Treppe hinunter - breit grinsend. André, Hense, Stefan, Ködl und Ändi würden jetzt bei schönem Wetter weiter nach Crans Montana fahren, während Arndt und Beni den schönen Urlaub verlassen würden, und in Richtung Heimat düsen würden. Wir verabschiedeten uns und dann fuhren Arndt und Beni auch schon weg, wehleidig guckten wir ihnen nach.

Arndt und Beni verlassen uns!

So fahren sie dahin...

Was noch alles auf der lustigen Fahrt in Richtung Crans Montana passierte, wie der Urlaub in Crans Montana aussah und wie sich Beni´s und Arndt´s Fehlen auswirkten, könnt ihr im Urlaubsbericht CM IV nachlesen!