Sylvester 2001



Sylvester, was ist das?

Es war also der 31.12.2001, vier Uhr in der Früh. Alles war gepackt und die Autos bis zum Anschlag voll! Wir befanden uns immer noch in CM, wollten aber jeden Augenblick los. Die Straßen waren gefroren und wir hatten schon Angst, gar nicht erst ins Tal zu kommen. Hinzu kam, daß wir die ganze Nacht noch kein Auge zugedrückt hatten, weil wir den dritten Teil der Elfenkampagne angefangen hatten. So machten wir uns total übermüdet auf den Weg, kamen aber unbeschadet 10 Stunden später in Mönchengladbach an. Während der eine Einsatzwagen mit André, Stefan und Laura uns in der Nähe von Koblenz abgehauen war, steuerte Einsatzwagen zwei, mit Arndt, Ändi, Ködl und Beni an Bord, zielstrebig Harun an (unser Stamm-Gyrosladen), um dort ein MG-Willkommensessen in Empfang zu nehmen. Vollgestopft und super müde hatten wir also noch zwei Stunden Zeit, um uns für ne geile Sylvesterparty in OS auszuruhen. Klaus hatte geladen und allen war klar, daß es gut werden würde. Wenn man allerdings 24 Std nicht schläft, fällt einem das einschlafen richtig schwer, und so fuhren wir ziemlich unausgeruht gegen 17 Uhr los, um erst einmal Hense aus Duisburg abzuholen. Sogar Ändi´s neue Freundin Vera war dabei. Respekt, denn sie kannte uns auch nur flüchtig und in OS würde sie sonst niemanden kennen. Die Fahrt war eher ruhig, weil wir eben sehr müde waren. Doch sofort als wir ankamen war die gute Laune

Partysurfer

und die Partylust, die uns schwarze Ohren auszeichnet, wieder zurück. Wir betreten den Bierkeller so gegen 20.30 Uhr. Nix los, aber egal: 20 Mark Eintritt waren zu verfressen und zu versaufen. Also: keine Zeit verlieren. Richtig anstrengend wurde es, als wir erfuhren, daß sogar die Cocktails im Eintrittspreis inbegriffen waren und man sie sich selber mischen durfte. Der erste Drink, den wir mixten, war ein O-Wodka. Ein Glas Wodka mit nem Schuß Orangensaft. Die Farbe erinnerte stark an Pipi, der Geschmack war jedoch sehr bekannt. Das Glas war leer und der Kopf war schwer. Nach ca. fünf Flaschen Bier und eben diesem Wodka, hörten wir auf, Bier zu trinken. Zu Gunsten von diversen Cocktails. Dem Vorhaben, alle Cocktails auf der Liste mal zu trinken, kamen uns mehrere quirlige Mädels dazwischen. Wir standen so an der Theke und tranken gerade einen long Island Icetea (aus nem Weizenglas;-), als Hense und Beni die Liesbeth, Michaela und Sabrina kennenlernten.

Flirtaholics

Es wurde viel geredet, gelacht und Kurze gesoffen und ca. gegen 23 Uhr waren einige von uns ziemlich Latte!

Latte? Häh, wer?

Hense hatte sich vorgenommen Liesbeth anzubaggern, und wenn der sich was vornimmt, ist er mehr als penetrant.

Bitte entscheiden Sie sich jetzt!

Aber dazu später. So verlief der Abend bis 23.55 Uhr ziemlich monoton-lustig-genial und die Stimmung wurde immer besser.

Die letzten Minuten des alten Jahres wurden draußen verbracht und als die letzten Sekunden abgezählt wurden, kam richtig gute Laune auf. 3,2,1.... Frohes Neues verkündete jeder, der noch des Sprechens mächtig war. Es wurde geknutscht, umarmt, angeprostet, Feuerwerke erhellten das Hermann Ehlers Haus, und Kracher lärmten ohne Ende. Nach etwa einer halben Stunde war dann auch alles vorbei, und draußen wurde es leerer. Einzelne Pärchen hatten sich schon gebildet, darunter auch Sabrina und Beni, die seitdem kaum noch, und wenn nur knutschend, im Bierkeller gesehen wurden. Auch Hense schien sich nun zwischen Michaela und Liesbeth entschieden zu haben, und so folgte er Liesbeth auf Schritt und tritt. Erste Ablehnungsversuche ihrerseits wurden von Henses Penetranz schnell erstickt. Klausi hatte sich eine süße kleine Amerikanerin geangelt und Ändi hatte ja Vera. Ködl trauerte, weil seine Knutschpartnerin in Spanien war, nur André und Arndt beließen es bei kommunikativen Tét a téts.

Lustige...



...Party!



Doch was war das? So gegen 2 Uhr morgens schienen 3 der 7 angereisten Mönchengladbacher (bzw. eine Kölnerin) schlapp zu machen, denn Ändi (mit Vera, die Kölnerin) und André fuhren nach Hause. Und auch Arndt war mittlerweile verschwunden. So waren Hense, Beni und Ködl und Arndt, wo immer er auch steckte, die einzigen übriggebliebenen Mönchengladbacher in OS. Der Abend verlief genauso wie er angefangen hatte: Saufen knutschen etc... So gegen vier Uhr tauchte dann Arndt plötzlich wieder auf. Beni und Sabrina erzählte er dann, daß er auf dem Klo eingeschlafen wäre und ihn ein Typ mit den Worten : "Kraß, was machste da zwei Stunden aufm Klo, onanieren?" geweckt hätte. Seine zerzauste Frisur bestätigte das Ganze. Um Arndt weitere Peinlichkeiten zu ersparen, verzichten wir auf die weitere Schilderung seines Abends... :-) So gegen 5 Uhr morgens lichtete sich dann die Party und es wurde aufgeräumt. Was aber für einige noch nicht das Ende bedeutete. Beni zog sich mit Sabrina auf einen Spaziergang und später in die Küche von Flur C1 zurück. Hense konnte sich nicht mehr erinnern, wo er mit Liesbeth war, ist aber bei ihr aufgewacht mit der Überzeugung es sei nix passiert. Man, war der voll. Ködl, Arndt und Alfred haben wohl noch Schuh des Manitu geguckt und Klaus ist irgendwann morgens von seiner Amerikanerin verlassen worden. Beni war so gegen acht Uhr bei Klaus im Zimmer, wo aber irgenwelche anderen beiden schliefen. So holte er nur schnell die Isomatte und Schlafsack, um sich dann in der Küche breit zu machen.

Der nächste Tag war natürlich wieder der lustigere Teil. Beni schwärmte noch immer von der Nacht mit Sabrina, Hense konnte sich an nix, aber wirklich nix erinnern (für ne Stunde hat er sogar geglaubt, daß er auf allen Vieren bellend durch den Bierkeller gerobbt ist). Alfred, Arndt und Ködl waren noch immer verpeilt, und Ködl erwartete gespannt die Antwort aus Spanien auf seine Email, die er gestern geschickt hatte. Das alles auf nem englischen Keyboard (Alfred) und ziemlich dicht. Die Mail machte auf den ersten Blick keinen Sinn, aber gut!

So gegen 13 Uhr kam dann der erste Hunger und Alfred, Arndt, Beni, Hense und Ködl machten sich auf zum Dönermann. Der Typ war ein echter Philosoph, der einer ziemlich zugefixten Tuse am Tresen die Entstehungsgeschichte seines Namens erzählte, während wir Döner und Pommes aßen. Da gabs übrigens auch das krasseste Scharf, das man je auf einem Döner gehabt hat. Alfred meinte dann zu Beni, er bekäme 20 Mark, wenn er einen Löffel davon essen würde, warnte ihn aber gleichzeitig, daß man davon Arschkrebs bekommen kann.

So gegen 15 Uhr war dann alles in Aufbruchsstimmung und die übriggebliebenen Gladbacher verabschiedeten sich und machten sich auf den Weg. Ködl ist noch eine Nacht in OS geblieben, während die anderen den Schlaf von fast 50 Std. ununterbrochener Wachheit (natürlich mit kleineren Döspausen, nicht war Arndt?) nachholen wollten und mußten.

Sylvester, was ist das? Für uns wars ein genialer Abschluß einer genialen Ferienfahrt nach CM VI!